Tochter einer Legende

Die Seiltänzerin

Patti_SmihPatti Smith ist eine der großen Stimmen der Rockmusik. Bei ihrem Konzert in der Berliner Apostel Paulus Kirche zeigte sie sich von ihrer lyrischen Seite. Zu Beginn liest sie Texte von William S. Burroughs, „The Wild Boys“ – ein besonderer Einstieg in ein Konzert an einem besonderen Ort. Beim Lesen wird deutlich diese Stimme hat Tiefe, im besonderen Tempo liest sie Gedichte, Fragmente; gedachte Lou Reed: Sie sang „How Do You Think It Feels“ vom Lou-Reed-Album: „Berlin“. Dazu nahm sie zwei Anläufe, beim dritten gelang es – außergewöhnlich.

Zu hören, wie Patti Smith singt, “Because the Night” singt, – begleitet von ihrem Sohn an der Gitarre, einem Piano, einem Schlagzeug, – eine Reise in eine andere Zeit, die Stimme ist verinnerlicht. Die Musik, mit der sie heute auftritt, ist neu, –  ist modern und auf der Suche, hat ihr Ziel noch nicht gefunden.

Die letzten Lieder wurde viel getanzt, mitgesungen: Dieser Abend, dieses Konzert war eine Feier für alle, die dabei waren: Eine Kämpferin mit leisen Tönen, Tönen die in den Raum passten. Patti Smith, eine große Musikerin.

[Heimweg] Mit der Bahn. //  „Trinkt an den Bahnhöfen einen Kaffee“, sagte sie.

“Wenn die Nacht herannaht, gilt es aufzuwachen, sich vom Bösen loszureissen und am Abend auf dem Seil zu tanzen.” (Jean Genet).

Auf Zeitreise

Daten und Autobahn

Aussprache im Bundestag: Verkehr und digitale Infrastruktur

Aussprache im Bundestag: Verkehr und digitale Infrastruktur

Neulich im Bundestag: Verkehrsminister Alexander Dobrindt fordert, dass die Deutsche Bahn leistungsfähiges Internet in Zügen und Bahnhöfen anbietet. Das wäre schön für den Bahnfahrer, wenn es denn klappt. Dobrindt hat Recht, das Zugabteil wird immer mehr zum Büro, – WLAN sei nötig; auch das stimmt. Oft kommen die besten Twetts aus dem fahrenden Zug, sicher auch die besten Präsentationen. Auch der Tweet der Woche kommt diese Woche aus dem Zug – ganz sicher:

Und, was gut ist: das Netz im Reichstag – immer. Gute Reise!