Musik als freies System

Heute neu entdeckt – Pantha du Prince – feine elektronsiche Musik aus Berlin.

Hendrik Weber alias Pantha du Prince: „Es ging mir darum zu gucken, wo ist freie Energie. Also da gibt’s immer diese Formeln, wo freie Energie entsteht, so wie bei Reibungsprozessen. Und für solche kreativen Prozesse bin ich schnell drauf gekommen, dass es eben so was Triadisches braucht, um diese freien Systeme zu erschaffen, die sich selbst erhalten, die dann immer wieder in Instabilität gehen und neue Sachen erzeugen.“ (Im Interview mit Deutschlandradio Kultur).

Sterne im Gewühl

Ende der 70er-Jahre hörte Grönemeyer sich noch wie ein Liedermacher an: Mensch – ich hau ab, Spring ins wilde Leben oder Mein Konzert. Anfang der 80er-Jahre war es dann die Currywurst, die ihn über den Ruhrpott hinaus bekannt machte.

"Gehste inne Stadt, wat macht dich da satt, 'ne Currywurst."  Grönemeyer

„Gehste inne Stadt, wat macht dich da satt, ’ne Currywurst.“ Grönemeyer

Es folgten die Klassiker der 80er: Kaufen, Kadett, Bochum, Alkohol, Kinder an die Macht, Tanzen … Tscha, was für eine Power!? Auch Ö eine besondere Platte. In den 90er-Jahren geht Grönemeyer dann neue Wege, Luxus, Chaos, Bleibt alles anders. Jahrtausendwende, – Mensch, sein erfolgreichstes Album. Der WM-Song 2006, kein Highlight. Er frickelt weiter, der Sänger aus dem Boot, aus dem Pott – 2014 – Dauernd jetzt. Mach weiter Grönemeyer! 2016 – Sechzig – Happy Birthday Herbert Grönemeyer!