Tokio > Berlin

Baustelle in Friedrichshain

Baustelle in Friedrichshain

In seinem Roman „Gefährliche Geliebte“ schreibt Haruki Murakami über Tokio. Ein Geschäftsmann betrachtet die Stadt von oben durch ein Panoramafenster und kommt ins Schwärmen:

„Schau dir Tokio da draußen an. Siehst du die unbebauten Grundstücke überall? Wie ein Mund voller Zahnlücken. Wenn man sich das so von oben anguckt, ist es nicht zu übersehen, aber wenn man zu ebener Erde durch die Straßen geht, fällt es einem nicht auf.

Auf diesen Grundstücken standen einmal alte Wohn- und Geschäftshäuser, aber sie wurden abgerissen. Die Grundstückspreise sind derart in die Höhe geschossen, daß alte Gebäude nicht mehr rentabel sind. (…) Deswegen müssen da neue, größere Gebäude hin.“ (aus „Gefährliche Geliebte“, von Haruki Murakami)

Das erinnert stark an das Berlin von heute, Baulücken gibt es kaum, überall wird gebaut, – neu und groß, immer mit Tiefgarage.

 

Der Endspurt

Langsam geht der Bundestagswahlkampf los. Spannend zu beobachten ist, wie die Parteien, Politiker im Internet für sich werben. Auf Facebook, – „bist du nicht auf Facebook, gibt es dich nicht“ – oder auf Twitter. Hier wird es in den nächsten Wochen interessant sein einfach #BTW13 zu folgen. Und, eigentlich scheint ja alles klar zu sein, die Wahl gelaufen. Oder wird es aber am Ende doch noch spannend, wer weiß? Die Tagesthemen haben einen Beitrag zum Thema „Die Parteien im Wahlkampf“ gemacht.


Um die Ecke

Buntes Treiben

Buntes Treiben auf dem Vorhof – ein Ort der Kommunikation.

Die re:publica 2013 war wieder etwas ganz Besonderes. Auch wenn ich dieses Jahr nur einige wenige Veranstaltungen sehen konnte – es hat gereicht, um für die nächsten Tage und Wochen Denkanstöße zu haben.

Heute Morgen dann passend zur Lektüre der „Berliner Zeitung“, in der ich einen Artikel von Christian Schlüter über die „Internet-Konferenz“ gelesen habe, – noch das DRadio Kultur-Feuilletonpressegespräch mit Christian Schlüter gehört.

Weiterlesen

Neulich im Bundestag

ReichstagGegen den Protest vieler Netzpolitiker hat der Bundestag Anfang März das umstrittene Leistungsschutzrecht (#LSR) verabschiedet. Verlage sollen so das Recht erhalten, ihre Erzeugnisse zu gewerblichen Zwecken im Internet öffentlich zugänglich zu machen. Da die Abstimmung im Bundestag Spannung versprach, sollte sich ein Besuch im Reichstag lohnen. Weiterlesen